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Niedersachsen & Bremen Zwei Gemeinden in Niedersachsen sind Vorreiter beim 5G-Netz

Das Vodafone-Logo ist vor der Firmenzentrale zu sehen. Foto: Federico Gambarini

(Foto: Federico Gambarini/dpa)

Hannover (dpa/lni) - Vom Start des schnellen Mobilfunknetzes 5G in Deutschland profitieren auch zwei Gemeinden in Niedersachsen. Zu den bundesweit 25 Antennenstandorten, die der Telekommunikationsanbieter Vodafone am Dienstag aktivierte, gehören die Samtgemeinde Hesel im Landkreis Leer sowie Bennemühlen in der Gemeinde Wedemark bei Hannover. Das teilte Vodafone am Mittwoch auf Anfrage mit.

Das niedersächsische Wirtschaftsministerium hatte zuvor von drei Gemeinden gesprochen, die das 5G-Netz erhalten hätten, und zusätzlich Eicklingen im Landkreis Celle genannt. Diesen Standort bestätigte Vodafone nicht. Für August seien in Niedersachsen aber weitere Stationen in Wienhausen bei Celle und Wolfsburg geplant.

Der neue Mobilfunkstandard lässt sich nur mit 5G-kompatiblen Smartphones nutzen. Vodafone bietet dafür Modelle von Huawei und Samsung an: Während das Huawei-Mobiltelefon sofort für 5G nutzbar ist, gilt das für das Samsung-Gerät erst ab Mitte August. Die 5G-Option kostet in üblichen Vodafone-Verträgen fünf Euro zusätzlich.

Mit der Standortwahl zum Start setzt Vodafone auf einen Mix aus Ballungsräumen und ländlichen Gebieten. Damit sollen technische Erfahrungen unter verschiedenen Bedingungen gesammelt werden. Der 5G-Ausbau erfolgt weitgehend durch die Aufrüstung bestehender 4G/LTE-Stationen. "Wir werden nicht signifikant mehr Masten sehen als heute", sagte Vodafone-Technikchef Gerhard Mack.

Die Deutsche Telekom aktiviert ihr 5G-Netz nach eigenen Angaben erst "in den nächsten Wochen". Telefónica und United Internet halten sich zu ihren Start-Zeitpunkten noch bedeckt.

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