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Niedersachsen & Bremen Zwei junge Männer sterben bei Badeunfällen in Niedersachsen

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Bei der Hitze haben viele Menschen nur einen Wunsch: sich Abkühlung zu verschaffen. Das Schwimmen im Badesee aber birgt Gefahren - gleich zwei Menschen in Niedersachsen haben ihre Badeausflüge nicht überlebt.

Isenbüttel/Clausthal-Zellerfeld (dpa/lni) - Bei Badeunfällen sind in Niedersachsen zwei junge Männer ertrunken. Aus dem Tankumsee in Isenbüttel bargen Polizeitaucher am Mittwoch einen toten Asylbewerber aus Braunschweig, der seit dem Vorabend vermisst wurde, wie die Polizei mitteilte. Der Afghane war in Begleitung eines Bekannten beim Schwimmen gewesen, der ihn dann aus den Augen verlor. Ein Spürhund in einem Polizeiboot schlug an und gab den Tauchern so den entscheidenden Hinweis. Eine Obduktion soll die Todesursache klären, Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es nicht.

Ebenfalls an den Folgen eines Badeunfalls starb in der Nacht zum Mittwoch ein 26-Jähriger. Nach Angaben der Polizei war der Mann am Dienstagabend beim Schwimmen in einem Teich im Oberharz in Clausthal-Zellerfeld plötzlich untergegangen. Nachdem Rettungsversuche anderer Badegäste scheiterten, bargen Feuerwehrtaucher den Mann aus dem gut fünf Meter tiefen Wasser. Der Rettungsdienst konnte den Mann zunächst zwar wiederbeleben. Er wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen, starb dort aber wenig später.

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