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Nordrhein-Westfalen 34 Polizei-Einsätze an Impfzentren

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild)

Millionen Menschen wurden in NRW bereits geimpft - die Zahl der Polizeieinsätze rund um Impfzentren hält sich dagegen in Grenzen. Die Bandbreite an Verdachtsmomenten geht von Bedrohung über Diebstahl und Sachbeschädigung bis hin zu Cyberangriffen.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Polizei in NRW hat seit Anfang Januar 34 "besondere Vorkommnisse" an und in den Impfzentren des Landes registriert. Dazu gehörten neben Bedrohungen oder Diebstählen auch Cyberangriffe, wie das Innenministerium auf dpa-Anfrage mitteilte.

Eine "örtliche oder zeitliche Häufung" sei bei den Einsätzen nicht festzustellen. Es handele sich zudem um eine erste Zählung - und keine finalisierte Statistik. Demnach gab es neun verdächtige Personen, sechs Bedrohungssachverhalte, fünf Sachbeschädigungen, drei Diebstahlsdelikte, zwei Körperverletzungen beziehungsweise Beleidigungen und drei Cyberangriffe.

So ermittelte die Polizei unter anderem einen Mann, der im Bielefelder Impfzentrum 3000 Impftermine ausgemacht hatte. "Die falsch gebuchten Termine konnten rechtzeitig erkannt und neu vergeben werden", heißt es in einem aktuellen Bericht des Gesundheitsministeriums an den Landtag.

© dpa-infocom, dpa:210514-99-592242/2

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