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Nordrhein-Westfalen ADAC rechnet mit vollen Autobahnen zum Ferienstart

Autos stehen im Stau.

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild)

Endlich Ferien: Wenn am Freitag die Schule vorbei ist, dürften sich viele Familien auf eine Zeit der Erholung freuen. Obwohl - Erholung? Wer mit dem Auto wegfahren will, muss erstmal wohl eine Art Stresstest meistern: im Stau stehen auf der Autobahn.

Köln (dpa/lnw) - Wer am kommenden Freitag mit dem Auto in die Herbstferien fahren will, sollte viel Zeit einplanen. Das hohe Staupotenzial betreffe den Ballungsraum Köln sowie weitere Autobahnen in NRW, teilte der ADAC Nordrhein am Montag in Köln mit. Mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rechnet der Autofahrerclub unter anderem auf der A1 (Köln - Dortmund - Osnabrück), A2 (Oberhausen - Hannover), A3 (Oberhausen - Köln) sowie der A40 (Dortmund - Venlo).

Die zweiwöchigen Herbstferien starten am nächsten Wochenende. Der Montag danach ist mit dem 3. Oktober ein Feiertag. Daher dürften auch Menschen ohne Schulkinder das lange Wochenende nutzen und ins Auto steigen. Am Freitagnachmittag (30. September) werde es das höchste Verkehrsaufkommen geben, wenn Berufspendler, Urlauber und Ausflügler auf den Straßen aufeinandertreffen, so der ADAC. Auch am Samstagvormittag und am Montagnachmittag rechnet die Organisation mit einer hohen Stauwahrscheinlichkeit. Am Sonntag dürfte es hingegen kaum Staus geben.

Angesichts der auf einem hohen Niveau schwankenden Spritpreise empfiehlt der ADAC, den Tank rechtzeitig und vorausschauend vollzumachen. "Wer nicht erst am Morgen der Abreise zur Tankstelle fährt, sondern spätestens am Abend vorher, kann oft mehr als zehn Cent pro Liter sparen", sagte Verkehrsexperte Roman Suthold vom ADAC. "Das macht bei einer Tankfüllung immerhin rund fünf Euro aus." Am niedrigsten seien die Preise an den Zapfsäulen im Tagesverlauf zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr. Spritpreis-Apps geben Aufschluss über die aktuellen Preise bei den Tankstellen.

Quelle: dpa

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