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Nordrhein-Westfalen Alte Bahnflächen für den Wohnungsbau: Bestand recht knapp

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Bonn (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen gibt es nur verhältnismäßig wenige nicht mehr genutzte Bahngrundstücke, die für den Wohnungsbau geeignet sein könnten. Das Bundeseisenbahnvermögen verfügt in NRW derzeit über gut 15 000 Quadratmeter an unbebauten Grundstücken, die grundsätzlich für den Wohnungsbau in Frage kommen könnten. Bundesweit sind es knapp 155 000 Quadratmeter, wie aus einer Auskunft des Bundesverkehrsministeriums an den CDU-Bundestagsabgeordneten Kai Wegner hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Das Eisenbahnvermögen ist eine Bundeseinrichtung, die unter anderem Grundstücke verwaltet, die nicht mehr von der Deutschen Bahn genutzt werden. Das Bundesverkehrsministerium setzt sich nach eigenen Angaben für den verbilligten Verkauf von Grundstücken an Kommunen als Bauland für preisgünstige Wohnungen ein. Hierzu liefen aktuell noch Gespräche mit dem Finanzministerium.

Die meisten potenziellen Bauflächen gibt es demnach in Brandenburg mit knapp 45 800 Quadratmeter. Auch in Bayern (32 035 Quadratmeter), Sachsen (20 120) und Mecklenburg-Vorpommern (19 429) ist das Flächenangebot größer.

Auch die Deutsche Bahn verfügt noch über ungenutzte Grundstücke. "Wir sind dann immer mit den jeweiligen Kommunen in Kontakt, um eine Weiterentwicklung der Flächen zu besprechen, wozu auch eine Wohnbebauung zählen kann", sagte ein Sprecher auf Anfrage, ohne allerdings Angaben zur Größe der Flächen zu machen.

Immobilien-Übersicht Bundeseienbahnvermögen

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