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Nordrhein-Westfalen Amtsarzt: Hitzewellen bergen Gefahren für ältere Menschen

Eine Pflegerin reicht einer alten Frau ein Glas Wasser. Foto: Jens Kalaene/Archivbld

(Foto: Jens Kalaene/ZB/dpa)

Münster (dpa/lnw) - Die Stadt Münster hat vor den Gefahren von Hitzewellen für ältere und pflegebedürftige Menschen gewarnt. So könne es zu einer sogenannten Hitzeerschöpfung mit Flüssigkeitsmangel kommen, die sich durch Schweißverluste über mehrere Tage entwickele, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Gefährlich sei auch ein Hitzschlag, bei dem die Körpertemperatur innerhalb weniger Stunden rasch ansteige und außer Kontrolle gerate. "Auf einen Hitzschlag können Anzeichen wie ungewöhnliche Unruhe, heiße, rote, trockene Haut, Schwindel, starker Durst und Bewusstseinseintrübung hinweisen", hieß es. In solch einem Notfall müsse sofort ein Arzt oder der Rettungsdienst verständigt werde.

Amtsarzt Norbert Schulze Kalthoff riet, für betreute Personen den Tagesablauf der Hitze anzupassen. So sollten Zimmer gelüftet werden, wenn es draußen kühler als drinnen ist. Bei trockener Hitze könnten im Zimmer angefeuchtete Tücher Linderung schaffen. Sehr wichtig sei genügend Flüssigkeit: Ältere Personen sollten täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, riet der Arzt.

PM Stadt Münster

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