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Nordrhein-Westfalen Appell zum Frauentag: Bessere Tarifverträgen gegen Lohnlücke

Mona Neubaur, Vorsitzende der Grünen in Nordrhein-Westfalen. Foto: NRW-Grüne/dpa/Archivbild

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Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Parteichefin der Grünen in NRW, Mona Neubaur, und die DGB-Landesvorsitzende Anja Weber haben anlässlich des Internationalen Frauentags gefordert, mit besseren Tarifverträgen die Lohnlücke zu schließen. In einem Gastbeitrag für die "Rheinische Post" (online) heißt es laut einer Mitteilung der Zeitung, die Corona-Krise sei ein Brandbeschleuniger für die Ungleichheit bei den Gehältern. Vor allem Frauen seien in unterbezahlten Berufen beschäftigt, die zugleich systemrelevant seien. Fast jede dritte abhängig beschäftigte Frau in NRW arbeite zu einem Niedriglohn - also unter 11,21 Euro die Stunde.

Schon vor der Krise hätten Frauen 2019 täglich 52 Prozent mehr Zeit für unbezahlte Sorgearbeit verwendet als Männer. Bei Paaren mit Kindern lag diese Lücke bei 83 Prozent, hieß es weiter. Die Ungleichheit bei den Gehältern müsse dringend beendet werden. "Eine Möglichkeit, diesen effektiv einzudämmen, sind Tarifverträge. Durch sie fällt die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern deutlich kleiner aus. Dazu bringen sie höhere Gehälter, Sonderleistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld und bessere Arbeitszeitregelungen." An diesem Montag (8. März) ist der Internationale Frauentag.

© dpa-infocom, dpa:210308-99-730627/2

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