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Nordrhein-Westfalen Baby starb nach Schlägen: Prozess gegen Vater verschoben

Eine Statue der Justitia hält eine Waagschale. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

(Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild)

Duisburg (dpa/lnw) - Ein Totschlagsprozess gegen einen Vater, der seinen wenige Wochen alten Sohn getötet haben soll, ist vom Landgericht Duisburg kurzfristig verschoben worden. Der Prozess beginnt nach Gerichtsangaben nicht wie geplant am Dienstag. Der Angeklagte sei in Quarantäne, hieß es am Montagnachmittag. Der Prozess soll nun voraussichtlich im Mai starten.

Der Deutsche soll das Baby im Oktober 2020 geschlagen und ihm außerdem so lange Mund und Nase zugehalten haben, bis es schwere Hirnschäden erlitt. Im Krankenhaus konnten die Ärzte später nur noch den Hirntod des Jungen feststellen. Der Angeklagte soll sich allein um das Kind gekümmert haben, weil die Mutter des Babys bei der Geburt gestorben war. Am Tattag soll der 38-Jährige schon tagsüber viel Alkohol getrunken haben.

© dpa-infocom, dpa:210419-99-267669/2

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