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Nordrhein-Westfalen Bauland-Initiative soll Mietpreisspirale in NRW stoppen

Ina Scharrenbach (CDU), Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini/Archivbild

(Foto: Federico Gambarini/dpa)

Grundstücke sind vielerorts teurer als die kompletten Baukosten. NRW versucht, den Flaschenhals zu weiten und günstiges Bauland zu mobilisieren. Das Ziel: bezahlbarer Wohnraum für Normalverdiener.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Das knappe Angebot an bezahlbarem Bauland ist eines der größten Hemmnisse im Wohnungsbau. Nordrhein-Westfalens Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) stellt heute in Düsseldorf eine Landesinitiative vor, die Abhilfe schaffen soll. Ziel ist es, die Mitpreisspirale in überhitzten Wohnungsmärkten abzufedern. Neben den Ballungszentren sind zunehmend auch mittlere und kleine Städte von dem Problem betroffen.

Im Frühjahr hatte Scharrenbach bereits die Initiative "Bauland an der Schiene" gestartet, um systematisch ungenutzte Flächen für den Wohnungsbau in der Nähe von Bahnhaltestellen ausfindig zu machen. Auch bei der SPD-Opposition steht das Thema ganz vorn auf der Agenda. Bei einem Landesparteitag im September stimmt die NRW-SPD über ein neues Wohnungsbaukonzept ab. Es sieht unter anderem einen Bodenfonds des Landes vor, der Kommunen mit knappen Finanzen und wenig Fachpersonal helfen soll, ihre Flächen baureif zu entwickeln.

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