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Nordrhein-Westfalen Baumeister: Auch ohne Licht passt der Dom gut auf Kölner auf

Nur vom Licht einiger Straßenlaternen und umliegender Gebäude wird der Kölner Dom beleuchtet.

(Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild)

Köln (dpa/lnw) - Dass der Kölner Dom zum Energiesparen nun nachts dunkel bleiben soll, stößt beim örtlichen Domkapitel auf Unterstützung. Dombaumeister Peter Füssenich habe sich bereits in den vergangenen Wochen "für den Gedanken offen gezeigt, die nächtliche Beleuchtung des Kölner Doms abzuschalten", teilte ein Sprecher am Dienstag mit.

Der Dombaumeister sei überzeugt: "Auch wenn nachts am Dom das Licht ausgeht, passt er gut auf die Kölnerinnen und Kölner auf." Das Domkapitel trage die Entscheidung der Stadtverwaltung mit.

Die Stadt Köln hatte am Montag verkündet, dass die Beleuchtung repräsentativer Bauwerke künftig um 23.00 Uhr ausgeschaltet werde. Der Grund: Es soll in Zeiten des Kriegs in der Ukraine Energie gespart werden. Betroffen ist davon auch der weltberühmte Dom in der Kölner Innenstadt. In der Nacht zu Dienstag sah man ihn unbeleuchtet.

Einem Sprecher des Kölner Versorgers Rheinenergie zufolge war das zuletzt vor knapp 11 Jahren der Fall gewesen. Davor sei um 1 Uhr abgeschaltet worden. Seit 2011 finanziert demnach eine Initative von Wirtschaftsbetrieben der Stadt die Beleuchtung die ganze Nacht über.

Das Domkapitel sorgt unter anderem für die Gestaltung von Domgottesdiensten und den Erhalt des Domes.

Quelle: dpa

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