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Nordrhein-Westfalen Bei Ermittlungen zu Lügde entdeckt: Über sechs Jahre Haft

Blick auf das Landgericht in Göttingen. Foto: Swen Pförtner/dpa/Pool/dpa/Archiv

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Göttingen (dpa/lnw) - Ein im Zuge der Ermittlungen im Missbrauchsfall Lügde festgenommener Schweizer ist am Mittwoch zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Der 50-Jährige sei unter anderem des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig, sagte der Richter am Göttinger Landgericht. Der Mann wurde aber auch von zahlreichen Vorwürfen freigesprochen. Gegen das Urteil ist noch Revision durch den Bundesgerichtshof in Karlsruhe möglich (Az.: 9 KLs 11/20).

Der Prozess fand seit September 2020 zum Schutz der Opfer unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. Fahnder hatten den 50-jährigen Schweizer im Zuge der Ermittlungen zu den Missbrauchsfällen auf einem Campingplatz in Lügde an der Landesgrenze zu Niedersachsen festgenommen. Er soll seine Verbrechen in einer kleinen Ortschaft im südniedersächsischen Kreis Northeim begangen haben. Der jetzt Verurteilte und ein Haupttäter aus dem Missbrauchskomplex Lügde kannten sich laut Gericht flüchtig.

© dpa-infocom, dpa:210623-99-116086/2

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