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Nordrhein-Westfalen Beim Öko-Landbau hinkt Nordrhein-Westfalen hinterher

Blick auf ein Ökolandbau-Versuchsfeld. Foto: Paul Zinken/dpa/Archivbild

(Foto: Paul Zinken/dpa/Archivbild)

Berlin (dpa/lnw) - Beim ökologischen Landbau bleibt Nordrhein-Westfalen weit hinter den meisten andern Bundesländern zurück. Gerade einmal sechs Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche wurden nach Zahlen des Bundesagrarministeriums im vergangenen Jahr ökologisch bewirtschaftet. Andere Bundesländer wie Baden-Württemberg oder Hessen kamen auf einen mehr als doppelt so hohen Anteil an Ökoflächen. Zuerst hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland über die Strukturdaten berichtet.

Bundesweit wurden im vergangenen Jahr demnach fast 10 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen ökologisch bewirtschaftet - insgesamt rund 1,6 Millionen Hektar. Einen geringeren Anteil an Ökoflächen als NRW wies den Angaben zufolge lediglich Niedersachsen auf, wo gerade einmal 4,7 Prozent der bewirtschafteten Fläche von Ökobauern bestellt wurde.

Insgesamt gab es nach Angaben des Bundesagrarministeriums in NRW im vergangenen Jahr 32 290 landwirtschaftliche Betriebe, davon waren aber nur 2202 erzeugende Ökobetriebe. Das entspricht einem Anteil von 6,8 Prozent. Zum Vergleich: In Baden-Württemberg war dagegen gut jeder vierte landwirtschaftliche Betrieb ökologisch ausgerichtet. Bundesweit gab es nach den Zahlen des Ministeriums 2019 genau 34 110 ökologisch wirtschaftende Agrarbetriebe, 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

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