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Nordrhein-Westfalen Bericht über Arbeitsschutz und Ausbeutung in Schlachthöfen

Karl-Josef Laumann (CDU), Arbeitsminister von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

(Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild)

Schlachthöfe sind nicht nur wegen der Hygiene im Fokus der Kontrolleure, sondern auch wegen der Arbeitsbedingungen. Immer wieder wird von Ausbeutung ausländischer Arbeitskräfte berichtet. NRW-Arbeitsminister Laumann will Betroffenen helfen.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalen will Zeichen setzen gegen ausbeuterische Arbeitsverhältnisse in Schlachthöfen. Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) stellt heute in Düsseldorf ein neues Beratungsangebot vor, das Betroffenen helfen soll, ihre Rechte und Ansprüche durchzusetzen.

Zwischen Juli und September haben Kontrolleure nach Angaben des Ministeriums in 30 Schlachtbetrieben nach dem rechten geschaut. Dabei habe sich ein langfristiger Trend in der Fleischindustrie bestätigt: In Betrieben mit vielen ausländischen Arbeitskräften mit Werkvertrag finden sich häufiger Verstöße gegen das Arbeitsrecht, die Arbeitssicherheit und das Mindestlohngesetz. In den Schlachthöfen werden häufig Osteuropäer beschäftigt.

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