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Nordrhein-Westfalen Bislang 37 mit Corona infizierte Häftlinge in Werl

Ein Abstrich für das Testverfahren auf das Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild)

Werl (dpa/lnw) - Nach dem Ausbruch des Coronavirus im Gefängnis in Werl wurden die Betroffenen Insassen in eine Quarantänestation auf dem Gelände verlegt. 37 der insgesamt über 1000 Häftlinge seien betroffen, sagte ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Justizministeriums am Freitag. Nach Angaben von Anstaltssprecherin Verona Voigt rechnet die Gefängnisleitung mit weiteren Fällen. Die Kapazitätsgrenzen seien aber noch längst nicht erreicht. Im Haus 2 könnten mehrere Ebenen für die Quarantäne genutzt werden. Über den Ausbruch in Werl hatte zuvor der "Soester Anzeiger" online berichtet.

Nach Angaben des Justizministeriums sind die Gefängnisse im Land bislang nur in geringem Maße betroffen. Zuletzt hatte es Ende Mai 17 positiv getestete Häftlinge in der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Münster gegeben.

© dpa-infocom, dpa:210604-99-864064/3

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