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Nordrhein-Westfalen Brachfläche mehr als doppelt so groß wie zehn Jahre zuvor

Ein Landwirt bearbeitet den trockenen Boden auf einem Feld und wirbelt dabei viel Staub auf.

(Foto: Patrick Pleul/dpa)

Düsseldorf (dpa/lnw) - Wegen EU-Geldern lassen Nordrhein-Westfalens Bauern deutlich mehr Äcker unbewirtschaftet als früher. Die Brachfläche in der Landwirtschaft sei von 2010 bis 2020 von 10.702 Hektar auf 25.154 Hektar angestiegen, teilte das Landesstatistikamt am Dienstag in Düsseldorf mit. Seit 2015 zahlt die EU eine sogenannte Greening-Prämie, wenn Landwirte einen Teil ihrer Flächen brach liegen lassen. Damit sollen negative Umweltfolgen von Monokulturen abgebremst und die ökologische Vielfalt gestärkt werden. Lagen 2010 nur 1,1 Prozent der Ackerflächen in NRW brach, so stieg der Anteil bis 2020 den Angaben zufolge auf 2,4 Prozent.

Quelle: dpa

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