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Nordrhein-Westfalen Brand vor Hagener Moschee: Verdächtiger auf freiem Fuß

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr. Foto: Daniel Bockwoldt/Archivbild

(Foto: Daniel Bockwoldt/dpa)

Unmittelbar neben einer Moschee brennt eine Altpapiertonne. Wurde das Feuer absichtlich gelegt oder entstand es durch Sorglosigkeit?

Hagen (dpa/lnw) - Nach einem Feuer vor einem Gebäude mit einer Moschee in Hagen ist ein Verdächtiger wieder auf freiem Fuß. "Es besteht weiter ein Tatverdacht gegen ihn, aber es lag kein Haftgrund vor", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Sonntag. Der 52-Jährige war am Samstagabend vorläufig festgenommen worden. Ob das Feuer in einer Altpapiertonne vorsätzlich gelegt wurde oder durch Fahrlässigkeit verursacht wurde, sei noch unklar. Bei dem Brand war niemand verletzt worden.

Die Papiertonne stand nach Polizeiangaben in einem Durchgang zwischen zwei Mehrfamilienhäusern. In einem davon befinden sich im Erdgeschoss und im ersten Stock die Räume einer Moschee. Die Feuerwehr löschte die Flammen und stemmte Türen und Decken in der Moschee auf, um Glutnester auszuschließen.

Unmittelbar vor dem Brand hatte laut Polizei ein Mann mit zwei Hunden den Durchgang betreten und war kurz darauf wieder herausgekommen. Nach Hinweisen von Zeugen nahmen Beamte am Hauptbahnhof den 52-Jährigen fest, auf den die Beschreibung passte. Er habe zugegeben, in dem Hausdurchgang gewesen zu sein, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Zu der Frage, ob er etwas mit dem Brand zu tun hatte, habe er sich nicht geäußert.

PM der Polizei

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