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Nordrhein-Westfalen Bundesverband deutscher Schwimmbäder beklagt Aggressivität

Bundesverband deutscher Schwimmbäder beklagt Aggressivität. Foto: Hauke-Christian Dittrich

(Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa)

Essen (dpa/lnw) - Nach dem Angriff auf Bademeister in einem Essener Schwimmbad warnt der Vorsitzende des Bundesverbandes deutscher Schwimmbäder, Peter Harzheim, vor einer zunehmenden Aggressivität in den Freibädern. "Die Stimmung in den Freibädern wird immer aggressiver", sagte Harzheim der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwoch). Seit etwa zehn bis 15 Jahren werde es von Jahr zu Jahr schlimmer, habe er festgestellt. "Das ist eine erschreckende Entwicklung. Wir müssen da knallhart durchgreifen", betonte Harzheim.

In einem Essener Freibad soll eine Gruppe junger Männer zwei Bademeister und ein junges Mädchen attackiert haben. Die Zwölfjährige und einer der Bademeister kamen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag berichtete. Beide seien wieder zu Hause. Von den Männern fehle bislang jede Spur.

Bei dem Vorfall am Montagabend habe die Gruppe von etwa acht Männern zunächst einen 22-jährigen Bademeister provoziert und dann geschlagen. Auch ein Kollege, der dem Angegriffenen zur Hilfe kam, sei attackiert worden. Erst als ein dritter Bademeister hinzukam, seien die jungen Männer weggelaufen. Auf ihrer Flucht soll einer der Männer das Mädchen geschlagen haben.

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