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Nordrhein-Westfalen Dritter Anlauf: Islamistischer Gefährder in U-Haft

Eine Gefängnistür wird abgeschlossen. Foto: Marcus Führer/Archivbild

(Foto: Marcus Führer/dpa)

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der mutmaßliche islamistische Gefährder Raschid K. ist im dritten Anlauf doch noch in Untersuchungshaft gekommen. Das Amtsgericht sei dem Antrag der Generalstaatsanwaltschaft gefolgt und habe den Haftbefehl gegen den 31-Jährigen in Vollzug gesetzt, sagte eine Sprecherin des Amtsgerichts am Freitag.

Der Verdächtige habe sich nur sporadisch an seiner Meldeadresse, einer Unterkunft in Mönchengladbach, aufgehalten. Damit habe er gegen die Auflagen verstoßen, mit denen der Haftbefehl bislang außer Vollzug gesetzt worden war. Der vermutlich aus Tschetschenien stammende Russe war am Donnerstagabend in Mönchengladbach festgenommen worden.

Zuvor war die Staatsanwaltschaft zwei Mal mit ihren Anträgen, den als besonders gefährlich eingestuften Islamisten hinter Gitter zu bekommen, gescheitert. Im April hatten Ermittler bei ihm eine Pistole mit Schalldämpfer und Munition entdeckt. Danach war er nach dem Versuch festgenommen worden, die Haustür eines Mehrfamilienhauses in Neuss aufzubrechen. Beides reichte den Haftrichtern damals jeweils nicht.

Twitter-Meldung der Gewerkschaft der Polizei in NRW

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