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Nordrhein-Westfalen Düsseldorf vor Inzidenzstufe 2: Faktor Hochwasser ungewiss

Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

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Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Stadt Düsseldorf führt steigende Corona-Zahlen vor allem auf Reiserückkehrer zurück und ruft dazu auf, sich weiterhin regelmäßig testen zu lassen. "Ein deutlicher Anteil der Neuinfizierten hat eine Reiseanamnese. Sie haben sich also kürzlich im Ausland aufgehalten und sind im Anschluss erkrankt", sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung am Donnerstag. Ein weiterer bedeutsamer Anteil sei auf Infektionen innerhalb eines Haushalts zurückzuführen. Ob es auch infolge des Hochwassers zu Neuinfektionen komme, sei noch unklar.

Sollte dies einen Einfluss auf die Fallzahlen haben, werde sich das frühestens in den nächsten Tagen zeigen. In Düsseldorf hätten nur wenige vom Hochwasser betroffene Menschen vom Angebot einer Betreuungsstelle in einer Schule Gebrauch gemacht. Die Entwicklung werde beobachtet, hieß es. In der Landeshauptstadt lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut am Donnerstag bei 34,6 und damit kurz vor der wichtigen Schwelle von 35. Dies ist deutlich höher als der NRW-Wert von 14,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Bei einem stabilen Inzidenzwert von mehr als 10 an acht Tagen hintereinander gelten wieder schärfere Einschränkungen der Inzidenzstufe 1. Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 35 drei Tage lang überschreiten, würde Düsseldorf am darauffolgenden Tag der Inzidenzstufe 2 zugeordnet - mit Maßnahmen wie Test- und Platzpflicht in der Innengastronomie.

© dpa-infocom, dpa:210722-99-480115/4

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