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Nordrhein-Westfalen Eil-Neubau nach Flut: Brücke in Hagen wieder befahrbar

Vertreter aus Politik, dem Landesbetrieb Straßenbau NRW sowie den Bauunternehmen eröffnen die Brücke. Foto: Markus Klümper/dpa

(Foto: Markus Klümper/dpa)

Vor gut zwei Monaten begann die Flutkatastrophe in Hagen. Kanzlerin Angela Merkel hatte sich später die schwer beschädigte Brücke dort angesehen. Nun wird die wichtige Verbindung wieder für den Verkehr freigegeben.

Hagen (dpa/lnw) - Rund zwei Monate nach der Flutkatastrophe ist eine wichtige Brücke in Hagen wieder für den Verkehr freigegeben worden. In Rekordzeit sei die neue Konstruktion an der Landstraße 701 erbaut worden und ermögliche einen weiteren Schritt in Richtung Normalität, sagte ein Vertreter des Düsseldorfer Verkehrsministeriums am Dienstag beim Startschuss. Mitte Juli war an der Stelle eine Brücke aus dem Jahr 1890 von den Wassermassen zerstört und weggespült worden. Der Verkehr auf der Landesstraße habe eine weitreichende Verbindungsfunktion in der Region und könne nun wieder fließen, teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW mit.

Die neue Brücke - 3,50 Meter lang und 23 Meter breit - besteht aus acht kastenförmigen Betonfertigteilen. Ein 500 Tonnen-Kran hatte die Fertigteile den Angaben zufolge Mitte August passend eingehoben. Um schnellstmöglich voranzukommen, habe das Land dafür gesorgt, dass Ersatzneubauten ohne weitere Genehmigungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfungen gebaut werden könnten. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich Anfang September in der Stadt am Rande des Ruhrgebiets ein Bild von den Bauarbeiten gemacht.

Bund und Länder stellen nach der Flut im Westen Deutschlands in den nächsten Jahren rund 30 Milliarden Euro für den Wiederaufbau bereit. In NRW und Rheinland-Pfalz waren ganze Landstriche von den Wassermassen verwüstet worden.

© dpa-infocom, dpa:210920-99-292120/4

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