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Nordrhein-Westfalen Einwohnerzahl Nordrhein-Westfalens leicht geschrumpft

Menschen gehen durch die Fußgängerzone Hohe Straße. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild

(Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild)

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Zahl der Einwohner Nordrhein-Westfalens ist im vergangenen Jahr erstmals seit 2011 wieder leicht zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am Montag mitteilte, lebten Ende des Jahres 2020 insgesamt 21.651 Menschen weniger im Bundesland als ein Jahr zuvor. Bei einer Einwohnerzahl von nun rund 17,93 Millionen entspricht das einem Minus von 0,1 Prozent.

Es seien 44.275 Menschen mehr gestorben als im selben Zeitraum geboren. Das sei auch durch den Zuzug von neuen Einwohnern nicht komplett ausgeglichen worden, wenngleich immerhin mehr als 24.000 Menschen mehr nach NRW kamen als im selben Zeitraum das Land verließen.

Nach Angaben der Statistiker verlief die Bevölkerungsentwicklung dabei je nach Region unterschiedlich: Im Regierungsbezirk Arnsberg sank die Einwohnerzahl am stärksten (0,3 Prozent), während sie im Regierungsbezirk Münster nahezu unverändert blieb.

An der Spitze der bevölkerungsreichsten Städte ändert sich nichts: Köln ist nach wie mit 1.083.498 Einwohnern die größte Stadt, gefolgt von Düsseldorf (620.523), Dortmund (587.696) und Essen (582.415). Kleinste Gemeinde im Land bleibt Dahlem im Kreis Euskirchen mit 4301 Einwohnern.

Auch die Altersstruktur der Bevölkerung wurde erfasst: Danach sind die Menschen in Nordrhein-Westfalen im Schnitt 44,3 Jahre alt, Frauen durchschnittlich etwas älter (45,6 Jahre), die Männer jünger (42,9). Das höchste Durchschnittsalter weist die Gemeinde Bad Sassendorf im Kreis Soest mit 50,1 Jahren auf. Augustdorf im Kreis Lippe liegt mit 38,8 am anderen Ende der Skala.

© dpa-infocom, dpa:210621-99-81903/3

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