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Nordrhein-Westfalen "Enormer Andrang": Anstellstopp bei Soforthilfe-Auszahlung

Straßenschilder liegen nach der Hochwasserkatastrophe auf einer Straße in Bad Münstereifel. Foto: Thomas Banneyer/dpa/Archivbild

(Foto: Thomas Banneyer/dpa/Archivbild)

Hagen (dpa/lnw) - Bei der Auszahlung von Soforthilfen an Opfer der Hochwasserkatastrophe hat die Stadt Hagen am Mittwoch einen Anstellstopp verhängt. Es gebe einen "enormen Andrang" an der Warteschlange, weshalb sich keine weiteren Menschen mehr einreihen könnten, begründete die Stadt am Mittwoch ihre Entscheidung. Die Anträge könnten auch noch in der kommenden Woche abgegeben werden. "Sowohl Finanzmittel für die Soforthilfe der Stadt Hagen als auch für die Landeshilfe sind ausreichend vorhanden, so dass jeder Berechtigte auch die finanzielle Unterstützung erhält", teilte die Stadt weiter mit.

Knapp zwei Wochen nach der Hochwasserkatastrophe hatte die Stadt am Dienstagmorgen gegen ausgefüllte Anträge mit der Ausgabe von Barschecks begonnen, die bei der Sparkasse eingelöst werden können. "Bereits am Wochenende waren mehrere Hundert Mails bei der Stadtverwaltung eingegangen", sagte eine Sprecherin am Dienstag. Vor dem Rathaus hatte sich eine lange Schlange gebildet.

Unter den Wartenden war es am Dienstag dann zu einem Streit gekommen, bei dem ein 55-Jähriger ein Messer zückte. Er versuchte, an der Schlange vorbei zu gehen, ohne sich anzustellen, woraufhin ein 29-Jähriger protestierte. Einen drohenden Angriff des Älteren mit dem Messer habe der 29-Jährige durch einem Tritt abgewehrt.

© dpa-infocom, dpa:210728-99-577415/3

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