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Nordrhein-Westfalen Entschärfung eines Blindgängers betraf auch Flugverkehr

Das Logo des Flughafens Düsseldorf an der Fassade des Terminals. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

(Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild)

Düsseldorf (dpa/lnw) - Von der Entschärfung einer 250 Kilogramm schweren Weltkriegsbombe in Düsseldorf ist am Donnerstagabend kurzzeitig auch der Flugverkehr betroffen gewesen. Auf dem größten Airport Nordrhein-Westfalens in Düsseldorf waren zwischen 19.30 Uhr und 19.43 Uhr ausschließlich der Landebetrieb unterbrochen, wie der Flughafen mitteilte. Näher kommende Flugzeuge flögen während einer solchen kurzen Unterbrechung erfahrungsgemäß eine zusätzliche Kurve, sagte ein Sprecher des Airports zum Vorgehen in einem solchen Fall.

Der Blindgänger war auf einer Baustelle im Stadtteil Heerdt entdeckt worden. Rund 500 Anwohner mussten nach Angaben der Stadt zeitweise ihr Wohngebiet verlassen. Weitere 2500 Menschen durften während der Entschärfung nicht aus dem Haus. Gut 200 Einsatzkräfte waren vor Ort. Bei einer zweiten Fliegerbombe, die in unmittelbarer Nähe entdeckt worden war, fehlte der Zünder. Sie wurde zuvor bereits verladen.

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