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Nordrhein-Westfalen Erstes Halbjahr 2021: Mehr als 200 antisemitische Straftaten

Ein Schild mit der Aufschrift

(Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild)

Köln (dpa/lnw) - Im ersten Halbjahr 2021 sind in Nordrhein-Westfalen 206 antisemitische Straftaten bekannt geworden. Dies geht aus einem Bericht der Landesregierung hervor, der dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag) vorliegt. Dabei ging es vor allem um Volksverhetzungs-, Beleidigungs- und Propagandadelikte, aber auch um Sachbeschädigung, Bedrohung und in drei Fällen um Körperverletzung. Etwa die Hälfte der Taten sei von Personen aus dem rechtsextremistischen Spektrum verübt worden, 70 Fälle seien dem "Phänomenbereich ausländische Ideologie" zuzuordnen, heißt es in der Antwort des NRW-Innenministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag. Im gesamten Vorjahr hatte die Zahl der Fälle laut "Kölner Stadt-Anzeiger" bei 276 gelegen, 39 weniger als 2019.

© dpa-infocom, dpa:210823-99-941489/3

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