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Nordrhein-Westfalen Essen bereitet sich auf weitere Lockerungen ab Montag vor

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Essen (dpa/lnw) - Nach Münster bereitet sich nun auch die Großstadt Essen auf weitere Öffnungsschritte vor. Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz auch am Samstag bei unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bleiben, gelte am Montag die höchste Lockerungsstufe eins, sagte eine Stadt-Sprecherin am Freitag. Die mit 582.760 Einwohnern viertgrößte NRW-Stadt werde die Lockerungsmöglichkeiten der neuen Coronaschutz-Verordnung dann nutzen und keine eigenen strengeren Schutzmaßnahmen ergreifen. "Das wird natürlich alle freuen in Essen."

Die Sprecherin betonte zugleich: "Die Lockerungen sind verbunden mit der Botschaft, weiter die Hygienemaßnahmen einzuhalten, Maskenpflicht zu wahren und zwischendurch Corona-Tests nicht zu vergessen." Sollte am Montag die landesweite Inzidenz ebenfalls unter 35 liegen, können Gäste laut Gewerkschaft Dehoga auch in der seit einigen Tagen wieder geöffneten Innengastronomie ohne Testnachweis essen und trinken. Draußen sei das bereits möglich. Am Freitag meldete das Robert Koch-Institut für NRW eine Inzidenz von 34,3 und für Essen 33,5.

Mit der höchsten Lockerungsstufe eins dürften sich im öffentlichen Raum in Essen auch wieder fünf Haushalte ohne Begrenzung treffen - oder auch bis zu 100 Personen aus beliebigen Haushalten mit Test. In den Freibädern kann man dann auch ohne Testnachweis seine Bahnen ziehen. Für Kinos, Theater oder Oper sind innen und außen bis zu 1000 Personen mit Test und Sitzordnung erlaubt. Clubs und Diskotheken dürfen im Außenbereich öffnen - aber der Innenbereich erst ab 1. September, weil es sich laut Gesundheitsministerium um "besonders infektionsrelevante Angebote" handelt.

© dpa-infocom, dpa:210604-99-860337/2

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