Regionalnachrichten

Nordrhein-Westfalen Frau stirbt durch massive Gewalt: Ehemann in Haft

Eine goldfarbene Justitia-Figur. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa/Archivbild

(Foto: Britta Pedersen/zb/dpa/Archivbild)

Dortmund (dpa/lnw) - Im Fall einer tot in einer Dortmunder Wohnung aufgefundenen 30-jährigen werfen die Ermittler dem Ehemann Totschlag vor. Nach der Obduktion der Frau am Dienstag stehe massive Gewalteinwirkung gegen den Hals als Todesursache fest, sagte der Dortmunder Staatsanwalt Henner Kruse. Die Untersuchungshaft für den 41-Jährigen Mann sei angeordnet worden. Er schweige zu den Vorwürfen. Er war bereits am Montag festgenommen worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler soll das irakische Paar in einen Streit um die vier Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren geraten sein, der dann eskalierte. Es sei nicht die erste Auseinandersetzung gewesen: Die Frau hatte der Staatsanwaltschaft zufolge in der Vergangenheit bereits wegen häuslicher Gewalt Schutz in einem Frauenhaus gesucht. In den vergangenen zwei Wochen habe der Mann sich aber mit in der Wohnung aufgehalten.

Newsticker