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Nordrhein-Westfalen Gericht verhandelt über Tötung von Wölfin "Gloria"

Ein Justizbeamter steht vor den Richtern. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

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Ist Wölfin "Gloria" ein Problemwolf, der getötet werden muss? Darüber entscheidet nun das Düsseldorfer Verwaltungsgericht. Geklagt hat ein Schäfer.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht verhandelt an diesem Donnerstag (09.30) über die Tötung der Wölfin "Gloria". Schäfer Kurt Opriel hat beantragt, dass das am Niederrhein lebende Tier erschossen wird. Die Wölfin hatte wiederholt Schafe des Schäfers gerissen, seinen Angaben zufolge bislang 26 Stück.

Der Schäfer will den Kreis Wesel verpflichten, eine Ausnahmegenehmigung nach dem Bundesnaturschutzgesetz zu erteilen, damit die Wölfin getötet werden darf. Im Eilverfahren war sein Antrag im Januar abgewiesen worden (Az.: 28 L 2558/20).

Vom Gericht ist nun zu klären, ob die Voraussetzungen für die Tötung der Wölfin vorliegen. Der Wolf gehört zu den streng geschützten Tierarten. Grundsätzlich ist seine Tötung verboten. Das nationale und europäische Artenschutzrecht lässt eine Tötung nur in Ausnahmefällen zu. Der Tierhalter bekommt eine Entschädigung für getötete Schafe.

© dpa-infocom, dpa:210505-99-481377/2

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