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Nordrhein-Westfalen Grüne: Hotspot-Regeln ab einer 7-Tage-Inzidenz über 100

Mehrdad Mostofizadeh spricht im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

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Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Grünen in NRW haben sich für Corona-Hotspot-Regeln ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 ausgesprochen. Laut eines Entschließungsantrags, der der "Rheinischen Post" (Mittwoch) vorliegt, schlagen sie für eine Entlastung der Behörden bei der Nachverfolgung eine Cluster-Regelung vor. Nach einem Corona-Ausbruch nach einer Feier müssten sich demnach Teilnehmer in Quarantäne begeben, aus der sie sich erst nach fünf Tagen frei testen könnten.

Die Fraktionschefinnen Josefine Paul und Verena Schäffer sowie der gesundheitspolitische Sprecher Mehrdad Mostofizadeh forderten von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), sich in der Ministerpräsidentenkonferenz für besser nachvollziehbare Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie einzusetzen. Auch nach zehn Monaten der Pandemie gebe es noch keinen klaren und strukturierten Stufenplan, der nachvollziehbare Schritte für Inzidenzwerte über 50 vorsehe.

Der Entschließungsantrag enthält demnach außerdem die Forderung nach einer Weiterentwicklung der Corona-Warn-App. Zudem soll Eltern durch eine staatliche Lohnersatz-Leistung ermöglicht werden, bei der Quarantäne ihrer Kinder zu Hause bleiben zu können. Hilfen für Studenten sollen Studienabbrüche verhindern.

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