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Nordrhein-Westfalen Häusliche Gewalt gegen Männer: NRW und Bayern wollen helfen

Eine als Silhouette zu sehende Frau gibt einem Mann Anweisungen. Foto: Jan-Philipp Strobel/Archivbild

(Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa)

Düsseldorf (dpa/lnw) - Es soll eine Hilfehotline und Schutzwohnungen geben: Nordrhein-Westfalen und Bayern werden künftig zusammenarbeiten, um Männern zu helfen, die Opfer häuslicher Gewalt werden. Kooperieren wollen die Bundesländer beim Aufbau der Hotline und eines Online-Beratungsangebots für Betroffene. Bisher gebe es in Deutschland kaum Hilfe für misshandelte Männer, teilten NRW-Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach (CDU) und Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer (CSU) in einer gemeinsamen Erklärung am Dienstag mit.

Zusätzlich zu den Beratungsangeboten wollen die Ministerinnen in beiden Ländern Schutzwohnungen für Betroffene einrichten. Einen konkreten Zeitrahmen für die Umsetzung der beschlossenen Punkte nannten Schreyer und Scharrenbach nicht. Sie seien offen, weitere Bundesländer in den Aufbau der Hilfsstrukturen einzubinden.

Mitteilung des NRW-Gleichstellungsministeriums

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