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Nordrhein-Westfalen Hartmann leitet NRW-Zentralstelle für Provenienzforschung

Jasmin Hartmann leitet künftig die Zentralstelle für Provenienzforschung in NRW. Foto: Malte Krudewig/dpa/Archivbild

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Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Kunsthistorikerin Jasmin Hartmann koordiniert künftig die Forschung nach der Herkunft von Kunst- und Kulturgut in Museen, Archiven und Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen. Hartmann werde zum 1. Januar Leiterin der neuen Koordinationsstelle für Provenienzforschung (KPF.NRW), teilte das Kulturministerium am Dienstag mit. Die in Bonn angesiedelte landesweite Kontaktstelle soll Museen und andere Einrichtungen in allen Fragen der Herkunftserforschung beraten, unterstützen und vernetzen. Arbeitsschwerpunkte der Zentralstelle sind neben verfolgungsbedingten Entzügen der NS-Zeit auch Kulturgutverluste in der Zeit der ehemaligen Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR sowie der Kolonialzeit.

Hartmann leitete bisher die Stabsstelle Provenienzforschung der Landeshauptstadt Düsseldorf und forschte dort zu zahlreichen NS-Raubkunstfällen. Zuvor arbeitete die 1984 in Bochum geborene Kunsthistorikerin unter anderem bei den Staatlichen Museen zu Berlin, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie im Wallraf-Richartz-Museum in Köln.

© dpa-infocom, dpa:211109-99-923684/3

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