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Nordrhein-Westfalen Heinen-Esser beklagt Müll durch Einwegpackungen in Lockdown

Ursula Heinen-Esser (CDU), Umweltministerin von Nordrhein-Westfalen. Foto: Marius Becker/dpa-Pool/Archivbild

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Köln/Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) hat die große Menge an Müll durch Einwegverpackungen im Corona-Lockdown kritisiert. Leider habe die Pandemie zu "einer Renaissance der Einwegverpackung" geführt, sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montag). In einer modernen und verantwortungsvollen Gesellschaft habe achtlos entsorgter Plastikmüll aber nichts verloren.

"Wer plant, sich bei einem Ausflug oder Spaziergang etwas To-go zu kaufen, sollte seinen eigenen Mehrwegbecher oder -teller im Gepäck haben", zitiert das Blatt die Ministerin. Die Städte sollten Verstöße konsequent ahnden. "Für die illegale Müllentsorgung, etwa ein achtloses Wegwerfen von Plastik- und Papiermüll, empfiehlt der Bußgeldkatalog den Kommunen ein Bußgeld in Höhe von mindestens 100 Euro", erinnerte Heinen-Esser. Um den Verpackungsmüll nachhaltig zu reduzieren, sei die Einführung eines Pflichtpfands auf Einwegverpackungen nötig.

© dpa-infocom, dpa:210308-99-730628/2

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