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Nordrhein-Westfalen Kaum Sonne, viele Schauer: Mai bislang ungewöhnlich kalt

Eine Frau geht mit einem Regenschirm auf einer Straße mit Kopfsteinpflaster entlang. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Essen (dpa/lnw) - Plötzliche Schauer, Gewitter und Starkregen: Das Wetter in NRW bleibt auch die nächsten Tage sehr wechselhaft. "Es gibt in der kommenden Woche leider keinerlei Aussicht auf ein Hochdruckgebiet mit Sonne und Wärme", sagte Bernd Hussing, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst in Essen, am Samstag. Der Mai sei dieses Jahr mit durchschnittlich zehn Grad - ähnlich wie der April - rund drei Grad kälter als der Mittelwert der vergangenen 30 Jahre. "Die Wetterlage ist eingefahren, es gibt keinen richtigen Lichtblick", sagte Hussing.

Derzeit ist demnach die Luftmasse über dem Land verbreitet labil. Wo die Sonne mit ihrer frühsommerlichen Kraft den Boden kurzzeitig erwärmt, entsteht daher mit hoher Wahrscheinlichkeit kurz darauf ein kräftiger Schauer oder Platzregen. "Manche Gebiete in NRW können sehr viel Regen abbekommen, andere vielleicht so gut wie gar nichts", hieß es. Die Nächte sind dagegen meist trocken und mit rund acht Grad relativ mild.

© dpa-infocom, dpa:210515-99-609966/2

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