Regionalnachrichten

Nordrhein-Westfalen Kein Freundschaftsspiel für Bayer: "Das ist Europapokal!"

Bayer-Trainer Gerardo Seoane blickt während einer Pressekonferenz in die Runde. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

(Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild)

Das Weiterkommen hat Bayer Leverkusen schon sicher, den Gruppensieg auch. Dennoch lautet die klare Vorgabe vor dem letzten Vorrunden-Spiel in Budapest: Einen Sieg holen. Budapest mit Trainer Peter Stöger will dagegen wenigstens den ersten Punkt.

Leverkusen (dpa/lnw) - Es ist alles entschieden, doch Simon Rolfes warnt seine Spieler vor dem Freundschaftsspiel-Modus. "Das ist Europapokal", betonte Leverkusens Sportchef vor dem Abflug zum letzten Gruppenspiel bei Ferencvaros Budapest (Donnerstag, 21.00/RTL+): "Dass wir sicher im Achtelfinale sind, war das Ziel. Aber es gibt auch das Ziel, das Spiel zu gewinnen. Und ich erwarte von allen, dass wir es so angehen."

Bayer hat zwar den Gruppensieg sicher und Budapest keine Chance mehr aufs Weiterkommen. Doch für die Ungarn mit dem langjährigen Bundesliga-Trainer Peter Stöger - Ex-Nationalspieler Marko Marin ist in der Europa League wegen seines zu späten Wechsels nicht spielberechtigt - geht es um einen würdigen Abschluss. Bayer kämpft um 630.000 Euro Siegprämie und gegen die Schmach, als Einziger gegen das aktuell erfolgloseste Team der Europa League Punkte zu lassen.

Zudem haben Spieler wie Nadiem Amiri, Charles Aranguiz oder Karim Bellarabi nach Verletzungen oder Monaten als Dauer-Ersatz eine Chance, sich in den Fokus zu spielen. Trainer Gerardo Seoane ließ Stammtorhüter Lukas Hradecky, Jung-Nationalspieler Florian Wirtz und Torjäger Patrik Schick, der am Samstag beim 7:1 gegen Fürth mit vier Treffern für Aufsehen sorgte, komplett zu Hause.

"Patrik kommt aus einer Verletzung. Flo hatte immer wieder Beschwerden, da ist es eine Belastungsfrage. Und Lukas hat alle Spiele seit dem Sommer gemacht, er hat mal eine Pause verdient", sagte Seoane am Mittwochabend: "Dennoch wollen wir das Spiel seriös angehen."

Neben diesem Trio saßen auch der gesperrte Kerem Demirbay sowie die angeschlagenen oder verletzten Akteure Julian Baumgartlinger, Mitchel Bakker und Timothy Fosu-Mensah nicht im Flieger nach Ungarn. Andere stark belastete Spieler werden sicher auch maximal einen Teil der 90 Minuten gehen müssen. "Dass wir die Aufstellung verändern, ändert nichts daran, dass wir eine gute Mannschaft auf dem Platz haben werden", stellte Rolfes klar.

© dpa-infocom, dpa:211208-99-302586/5

Regionales
ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.