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Nordrhein-Westfalen Kirchen zum Klima-Aktionstag: "Jetzt muss gehandelt werden."

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Dortmund/Essen (dpa/lnw) - Die Kirchen haben dazu aufgerufen, nach dem Klima-Aktionstag nicht wieder zur gewohnten Tagesordnung überzugehen. "Womöglich gibt es etwas, das ich selbst in meinem täglichen Leben wirksam verändern kann. Heute schon. Und sei es etwas vermeintlich Klitzekleines", sagte die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Annette Kurschus, am Freitag in Dortmund. Jetzt sei Zeit zu handeln. "Heute unterbrechen wir demonstrativ unseren Alltag und setzen gemeinsam ein Zeichen – für das Leben, das Gott schuf und vollendet und das er unserer Liebe und Fürsorge anvertraut."

Ähnlich äußerte sich auch die katholische Kirche. "Die Zeit des Redens ist zu Ende, jetzt muss endlich gehandelt werden", sagte der Essener Weihbischof Ludger Schepers am Rande der Kundgebung in Essen. "Die Fakten liegen auf dem Tisch, wir haben ausreichend Handreichungen und andere Papiere, jetzt geht es darum, loszulegen." "Weniger ist mehr" müsse die zentrale Devise werden. Es sei gut, dass dank der Fridays for Future-Bewegung das Thema Klimaschutz jetzt einen großen Platz in der öffentlichen Diskussion einnehme. "Demonstrationen und Debatten müssen nun konkrete Schritte folgen – nur so können wir das Klima retten", sagte Weihbischof Schepers.

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