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Nordrhein-Westfalen Klimapilger erreichen Braunkohletagebau Garzweiler

Das Ortsschild des Dorfes Lützerath, das zur Stadt Erkelenz gehört. Foto: Henning Kaiser/dpa/Archivbild

(Foto: Henning Kaiser/dpa/Archivbild)

Erkelenz (dpa/lnw) - Nach rund 520 Kilometern von Niedersachsen bis ins rheinische Revier erreicht eine Gruppe von Klimapilgern am Sonntagnachmittag den Braunkohletagebau Garzweiler. Die etwa 20 Pilger waren seit Anfang Juli unter dem Motto "Kreuzweg für die Schöpfung" vom Atommülllager Gorleben mit einem gelben Holzkreuz unterwegs. Sie wollen damit für eine schnelle Energiewende werben. "Der gleichzeitige Ausstieg aus Kohle, Gas und Atom ist zwingend notwendig - und auch machbar", erklärte eine Sprecherin.

Geplant sei, das Holzkreuz in einem Abschlussgottesdienst (17.00 Uhr) im Dorf Lützerath aufzustellen, dem der Abriss wegen des Braunkohleabbaus drohe. Vor gut einer Woche hatte die Gruppe in Hamm eine Rangelei mit Polizeibeamten, bei der nach Angaben der Pilger eine Frau verletzt wurde. Laut Polizei hatten die Pilger politische Transparente wie "Atomkraft - Nein Danke" getragen, aber keine Demonstration angemeldet.

© dpa-infocom, dpa:210731-99-640698/2

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