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Nordrhein-Westfalen Kühlturm im Kraftwerk gesprengt: Gelände wird Grünfläche

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Hamm (dpa/lnw) - In Hamm ist am Donnerstag ein Kühlturm des Steinkohlekraftwerks Westfalen gesprengt worden. Das 122 Meter hohe Bauwerk fiel innerhalb weniger Sekunden in sich zusammen. Die Sprengung sei wie geplant abgelaufen, sagte ein Sprecher des Kraftwerksbetreibers RWE. Rund um das Kraftwerksgelände habe es zahlreiche Zuschauer gegeben. Der gesprengte Kühlturm gehörte zum Block C des Kraftwerks, der bereits seit 2016 abgeschaltet ist.

Das Kraftwerk Westfalen war einer der großen Steinkohle-Standorte von RWE. Seit der endgültigen Abschaltung des deutlich größeren und jüngeren Blocks E im vergangenen Juli wird dort kein Strom mit Steinkohle mehr erzeugt.

Bei der Sprengung des Kühlturms sind nach Angaben von RWE rund 10.000 Tonnen Betonschutt angefallen. Das Material wird zerkleinert und über einen Zeitraum von vier Monaten abtransportiert. Es kann dann bei Neubauprojekten wiederverwertet werden. In den kommenden Wochen werden zwei kleinere Kühltürme per Bagger abgerissen. Das Areal, auf dem bislang die Kühltürme stehen, soll anschließend in eine Grünlandfläche umgewandelt werden.

© dpa-infocom, dpa:210930-99-429496/2

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