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Nordrhein-Westfalen Landesregierung: Gründung von Start-ups in NRW ankurbeln

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Düsseldorf (dpa/lnw) - Mit einem Maßnahmenpaket will die Landesregierung die Gründung von innovativen Start-ups in Nordrhein-Westfalen erleichtern und ankurbeln. "Durch bessere Bedingungen wollen wir den bundesweit seit Jahren rückläufigen Gründungszahlen entgegenwirken und die Erfolgsquote junger Unternehmen deutlich erhöhen", erklärte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Donnerstag in Düsseldorf. Durch dynamische Start-ups sollten "die Chancen des digitalen Wandels für Wachstum und Beschäftigung" im Land besser genutzt werden.

Das Paket enthält 64 Maßnahmen, die Hälfte davon ist neu. Es geht zum Beispiel um Existenzgründer-Stipendia von 1000 Euro monatlich und um das "Gewerbe-Service.Portal.NRW", auf dem Gründer unkompliziert und rund um die Uhr ihr Gewerbe anmelden können. Zudem soll deutlich mehr Wagniskapital investiert werden, dies auch über die landeseigene NRW-Bank.

Nur etwa jede dritte Firma wird in NRW von einer Frau gegründet, und zwar 31 Prozent. Häufig geht es hier zum Beispiel um Friseursalons. Der Frauen-Anteil soll auf mindestens 33 Prozent erhöht werden. Das klingt nach wenig. Aber bei den zwei Prozentpunkten werden vor allem Bereiche in den Blick genommen, in denen die weibliche Gründerpräsenz noch viel schwächer ist - bei Digitalstart-ups sind es zum Beispiel nur 10,9 Prozent. "Wir möchten Frauen dazu ermuntern, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen", heißt es in der Mitteilung. Dafür entstehen etwa "Women Entrepreneurship Center" an Hochschulen, die mit Veranstaltungen und anderen Hilfestellungen tätig sein sollen.

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