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Nordrhein-Westfalen Medienbericht: 14 rechtsextreme Gefährder unter Beobachtung

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Düsseldorf (dpa/lnw) - 14 rechtsextreme Gefährder stehen laut eines Medienberichts in Nordrhein-Westfalen bei den Sicherheitsbehörden unter Beobachtung. "Wir überwachen die genauso wie die islamistischen Gefährder", sagte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums der "Rheinischen Post" (Online-Ausgabe). Die Maßnahmen reichten von Observationen über Meldeauflagen bis hin zu regelmäßigen Kontrollen, um festzustellen, ob die Personen noch an ihren Wohnorten seien, sagte der Sprecher. So könne von einzelnen Personen ein Bewegungsbild erstellt werden. Als Gefährder werden Personen bezeichnet, von denen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko ausgeht.

Bundesweit stuft das Bundeskriminalamt derzeit 34 Personen aus dem rechten Spektrum als Gefährder ein. 112 weitere gelten als sogenannte relevante Personen, wie BKA-Präsident Holger Münch am Dienstag in Berlin sagte. Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang sagte, seine Behörde gehe von momentan 12 700 gewaltbereiten Rechtsextremisten aus. Es sei nahezu unmöglich, diese alle rund um die Uhr im Blick zu behalten.

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