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Nordrhein-Westfalen Mehr Einbürgerungen in NRW: Viele Menschen aus Syrien

Ein deutscher Reisepass.

(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild)

Düsseldorf (dpa/lnw) - Im vergangenen Jahr sind in Nordrhein-Westfalen 29 250 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert worden und haben damit die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. Wie das Landesstatistikamt am Mittwoch mitteilte, waren das 18,4 Prozent mehr Einbürgerungen als ein Jahr zuvor, als die Zahl wegen pandemiebedingter Einschränkungen gesunken war.

Staatsangehörige aus Syrien standen 2021 mit 5216 Menschen erstmals an der Spitze der am häufigsten eingebürgerten Nationalitäten in NRW. Türkische Staatsangehörige, die viele Jahre lang die größte Nationalitätengruppe unter den Neu-Eingebürgerten stellten, lagen mit 3790 Personen auf Rang zwei. Auf den weiteren Plätzen folgten Staatsangehörige aus dem Irak, aus Polen und dem Iran.

In 41 Kreisen und kreisfreien Städten in NRW gab es einen Zuwachs bei den Einbürgerungszahlen. Zwölf Kreise und Städte - einschließlich der Städteregion Aachen - verzeichneten dagegen weniger Fälle als 2020.

Quelle: dpa

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