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Nordrhein-Westfalen Mehr Fahrradverkehr in Köln und Düsseldorf während Krise

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Hat die Corona-Krise dem Radverkehr in NRW einen Schub gegeben? Zumindest zeigen Zahlen aus Köln und Düsseldorf, dass im Frühling mehr geradelt wurde als noch vor einem Jahr.

Köln/Düsseldorf (dpa/lnw) - In Köln und Düsseldorf sind während der Corona-Krise mehr Menschen mit dem Fahrrad unterwegs gewesen als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Das ergibt eine Auswertung der Fahrradzählstationen, die die Städte an zentralen Straßen und Knotenpunkten aufgestellt haben. In Köln zählten die 13 Stationen im Mai insgesamt knapp 1,5 Millionen Radfahrer, während es im Mai 2019 etwas mehr als 1,1 Millionen waren. Auch im März und April gab es in der Rheinmetropole schon leichte Zuwächse gegenüber dem Vorjahr, jeweils um mehr als 110 000 zusätzliche Radfahrende.

Auch in der Landeshauptstadt entschieden sich auf dem Höhepunkt der Krise deutlich mehr Menschen fürs Rad: So wurden an den ebenfalls 13 Stationen in Düsseldorf im März, April und Mai zusammengerechnet knapp zwei Millionen Radler gezählt, während es im gleichen Zeitraum 2019 rund 1,4 Millionen waren.

Es werde sich allerdings erst langfristig zeigen, wie hoch der Effekt der Corona-Krise auf den Radverkehr in NRW sei, hieß es vom Fahrradverband ADFC NRW. Man halte es aber für wahrscheinlich, dass die Krise dem Radverkehr im Land einen Schub geben werde.

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