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Nordrhein-Westfalen Millionenbetrug mit Corona-Teststellen: Prozess beginnt

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Zwei Unternehmer sollen in Corona-Teststellen fast eine Million Tests abgerechnet haben, die tatsächlich gar nicht durchgeführt worden waren. Jetzt beginnt der Prozess wegen Millionenbetrugs.

Bochum (dpa/lnw) - Vor dem Bochumer Landgericht beginnt heute der Betrugsprozess gegen zwei Betreiber von über 70 Corona-Teststellen in ganz Deutschland. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 48-jährigen Vater und seinem 26 Jahre alten Sohn vor, im März und April 2021 fast eine Million Bürgertests abgerechnet zu haben, die tatsächlich gar nicht durchgeführt worden waren. Darüber hinaus sollen dem Bund überhöhte Sachkosten in Rechnung gestellt worden sein. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Anklage auf mehr als 25 Millionen Euro.

Der 48-jährige Hauptangeklagte sitzt seit seiner Festnahme in Untersuchungshaft. Sein Sohn, der offenbar als Geschäftsführer des Unternehmens eingesetzt worden war, muss sich wegen Beihilfe zum Betrug vor Gericht verantworten.

© dpa-infocom, dpa:211201-99-218369/2

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