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Nordrhein-Westfalen Ministerium: Neues Testverfahren an Grund- und Förderschulen

Ein Kit für einen Corona-Schnelltest liegt auf dem Federmäppchen eines Schülers.

(Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dp)

Düsseldorf (dpa/lnw) - Das Testverfahren an den Grund- und Förderschulen in Nordrhein-Westfalen wird nach Angaben des Schulministeriums geändert. Nachdem Bund und Länder aufgrund der stark steigenden Corona-Zahlen eine Priorisierung bei den PCR-Tests beschlossen haben, müsse das PCR-Lolli-Test-Verfahren an den Grund- und Förderschulen in NRW kurzfristig angepasst werden, teilte das Schulministerium in Düsseldorf auf Anfrage mit. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) werde einen Vorschlag in die Kabinettssitzung an diesem Dienstag einbringen, der den Schul- und Unterrichtsbetrieb auch weiterhin mit regelmäßigen Testungen sicherstelle, hieß es.

Derzeit seien mehr als 80 Prozent der Pool-Tests negativ. Diese Schülerinnen und Schüler können am Folgetag ohnehin wie gewohnt am Unterricht teilnehmen. Die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern, deren Pool-Test positiv ausfällt, solle durch Antigen-Selbsttests abgesichert werden. Aufgrund der stark steigenden Zahlen könnten die an Grund- und Förderschulen zusammen mit den Pool-Tests abgegebenen Rückstellproben in den Laboren zurzeit nicht mehr ausgewertet und positive Pools nicht aufgelöst werden. Die Labore hätten nach den Bund-Länder-Beratungen die Schulen und Eltern darüber informiert.

Auch die "WAZ" hatte online darüber berichtet, dass es vielerorts Probleme bei den Auswertungen der Rückstellproben gibt. Möglicherweise würden nun Eltern aufgefordert, ihre Kinder nach einem positiven Pool-Test mit einem Antigen-Schnelltest zu Hause selbst auf eine Infektion individuell zu überprüfen. Bei einem Negativergebnis anderntags könnten sie sie dann in die Schule schicken, hatte die "WAZ" am Dienstag vor der Ankündigung des Schulministeriums berichtet.

Quelle: dpa

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