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Nordrhein-Westfalen Mordfall Claudia Ruf: DNA-Massentest startet in Grevenbroich

Eine Polizistin entnimmt bei einem Mann eine Speichelprobe. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

(Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild)

Vor 23 Jahren wurde die elfjährige Claudia Ruf Opfer eines Sexualmörders. Der Täter wurde bis heute nicht gefunden. Nun unternehmen die Ermittler einen neuen Anlauf, um den Fall doch noch aufzuklären.

Grevenbroich (dpa/lnw) - In Grevenbroich startet heute ein neuer DNA-Massentest im Mordfall Claudia Ruf. Die Polizei hat 800 Männer, die zum Tatzeitpunkt zwischen 14 und 70 Jahre alt waren, eingeladen, eine Speichelprobe abzugeben. Mit dem Test hoffen die Ermittler, den Mörder 23 Jahre nach der Tat doch noch zu enttarnen.

Am ersten Tag werden 200 bis 300 Männer in einer Grundschule vor Ort erwartet. Die elfjährige Schülerin Claudia Ruf war von einem Unbekannten im Mai 1996 in Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss) entführt, vergewaltigt und ermordet worden. Ihre Leiche wurde 70 Kilometer entfernt in Euskirchen bei Bonn auf einem Feldweg gefunden. Spezialisten hatten den alten Mordfall erneut untersucht und neue Ermittlungsansätze entdeckt.

Pressemitteilung der Polizei

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