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Nordrhein-Westfalen Mutmaßliche Drogendealer nach Messerattacke in U-Haft

Ein Polizeiauto ist mit Blaulicht im Einsatz. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Tecklenburg (dpa/lnw) - Nach einer Messerattacke mit einem schwer verletzten Opfer auf einem Schulgelände in Tecklenburg (Kreis Steinfurt) sind zwei Männer im Alter von 20 und 23 Jahren in Untersuchungshaft gekommen. Ihnen werde gemeinschaftliches bewaffnetes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Münster am Freitag mit. Bei der Messerattacke am vergangenen Dienstag war ein 20-Jähriger durch drei Messerstiche unter anderem in die Lunge schwer verletzt worden, ein 17-Jähriger erlitt leichte Verletzungen.

Hintergrund war nach den bisherigen Ermittlungen ein Drogengeschäft. Die beiden Opfer sollen sich mit den 20 und 23 Jahre alten Männern verabredet haben, um Drogen zu kaufen. Laut Behörden hatten sie aber bereits vorher geplant, dafür nicht zu bezahlen. Als die 17- und 20-Jährigen nach der Übergabe mit den Drogen flüchteten, sollen die Tatverdächtigen hinterhergerannt sein. Dann habe es eine körperliche Auseinandersetzung mit der Messerattacke gegeben.

Wer zugestochen hat und ob womöglich noch andere Angreifer beteiligt waren, muss laut Mitteilung noch ermittelt werden. Eine mögliche Tatwaffe sei bei einer Durchsuchung eines Bekannten der beiden Beschuldigten gefunden worden. Der dringende Tatverdacht gegen die beiden Männer stütze sich vor allem auf die Angaben des 17-Jährigen.

© dpa-infocom, dpa:210924-99-348912/2

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