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Nordrhein-Westfalen NRW verlängert Frist für Umstellung von Registrierkassen

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Düsseldorf (dpa/lnw) - Wegen der Corona-Krise haben Nordrhein-Westfalen und vier andere Bundesländer die Frist zur Umstellung von Registrierkassen für Handel und Gastronomie erneut nach hinten verschoben. In NRW, Hessen, Bayern, Hamburg und Niedersachsen ist dafür nun bis Ende März 2021 Zeit, wie unter anderem das NRW-Finanzministerium am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Den Angaben zufolge hatten sich zuvor die Finanzminister der genannten Länder auf diese Härtefallregelung geeinigt, weil keine bundesweite Lösung gefunden werden konnte.

"Wir tun in diesen Monaten der Corona-Pandemie alles, um unserer Wirtschaft durch diese Zeit zu helfen", sagte NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU). Ein gesonderter Antrag bei den Finanzämtern ist den Angaben zufolge nicht erforderlich, vielmehr soll in den genannten Bundesländern bis zum 31. März auf Beanstandungen verzichtet werden, sollte es noch keine technische Umstellung gegeben haben.

Da zuverlässige technische Sicherheitssysteme in den vergangenen Jahren noch nicht auf dem Markt waren, hatten Bund und Länder die ursprüngliche Umstellungsfrist bereits von Januar 2020 auf September 2020 verschoben. Bundesweit geht es um 2,1 Millionen Registrierkassen. Sie sollen mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung vor Manipulationen geschützt werden.

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