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Nordrhein-Westfalen Nach Corona-Pause: Fridays for Future wieder auf der Straße

Ein Teilnehmer steht mit einer Flagge mit dem Aufdruck

(Foto: Andreas Arnold/dpa/Archiv)

Fridays for Future geht wieder auf die Straße - trotz Corona: Am Freitag sind an die 100 Aktionen in NRW geplant. Die Klimakrise warte nicht, bis die Pandemie vorbei ist, begründen die Aktivisten die Demonstrationen, zu denen landesweit Tausende erwartet werden.

Aachen/Bonn (dpa/lnw) - Nach längerer Pause wegen der Corona-Pandemie hat die Bewegung Fridays for Future am Freitag in NRW in mehreren Städten mit Tausenden Teilnehmern wieder für mehr Klimaschutz demonstriert. In Bonn berichteten die Organisatoren von 3000 Teilnehmern, die Polizei von rund 2000. Die Demonstration verlaufe ohne Störungen, sagte ein Polizei-Sprecher. In Aachen sprach die Polizei zunächst von über 1000 Teilnehmern. "Es ist friedlich, sie tragen ihre Masken, alles gut", sagte eine Polizei-Sprecherin. In Essen teilten die Organisatoren mit, dass rund 1000 Teilnehmer dabei seien. In Köln schätzten die Organisatoren kurz nach dem Start zur Mittagszeit die Teilnehmerzahl auf 7000.

In NRW-Städten waren zahlreiche Veranstaltungen geplant. Am Nachmittag sollte es auch eine Kundgebung am Landtag in Düsseldorf geben. Die Organisatoren hatten im Vorfeld versichert, dass Auflagen der Corona-Schutzverordnung eingehalten würden.

Es sei eine schwere Entscheidung gewesen, mitten in der Pandemie zum Klimastreik aufzurufen, hatten die Aktivisten Carla Reemtsma und Nick Heubeck der "Rheinischen Post" (Donnerstag) gesagt. "Verantwortung zu übernehmen bedeutet für uns aber auch, dass wir nicht bis zum Ende der einen Krise warten können, um die andere anzugehen."

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