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Nordrhein-Westfalen Noch kein Urteil im Prozess um versuchten Mord

Das Landgericht Mönchengladbach.

(Foto: Roberto Pfeil/dpa/Archivbild)

Mönchengladbach (dpa/lnw) - Wegen der Erkrankung eines Schöffen ist der Prozess um einen versuchten Mord vor dem Landgericht Mönchengladbach am Donnerstag nicht zu Ende gegangen. Ursprünglich war mit Plädoyers und einem Urteil gerechnet worden. In dem Verfahren ist ein 53-Jähriger aus Hückelhoven im Kreis Heinsberg angeklagt. Er soll im Februar an seinem Heimatort ein fahrendes Auto beschossen haben.

Laut Anklage wollte er sich damit am Fahrer des Wagens dafür rächen, dass dieser an seiner Kündigung beteiligt war. Der Mann war zuvor wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz entlassen worden. Er hat jede Tatbeteiligung bestritten. Mitangeklagt ist ein 32-Jähriger. Er hat im Prozess gestanden, mit dem älteren Freund und Kollegen die Waffe besorgt zu haben. Dann habe er den 53-Jährigen zum Tatort gefahren.

Der Prozess soll am 19. Oktober fortgesetzt werden. Dann will die Verteidigung noch einen Zeugen hören. Anschließend könnten laut Gericht die Plädoyers gehalten und die Urteile verkündet werden.

Quelle: dpa

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