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Nordrhein-Westfalen OVG beschäftigt sich mit Versetzung des Polizeipräsidenten

Das OVG Münster beschäftigt sich mit der Versetzung des Kölner Polizeipräsidenten. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild

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Münster/Köln (dpa/lnw) - Fünf Jahre nach der Versetzung des ehemaligen Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers in den einstweiligen Ruhestand beschäftigt sich das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster in diesem Jahr mit der Entscheidung. Das kündigte das Gericht bei der Jahrespressekonferenz am Freitag in Münster an. Albers war kurz nach den Vorfällen in der Silvesternacht 2015/2016 auf der Kölner Domplatte von seiner Aufgabe entbunden worden. Trotz der Anwesenheit von Polizeikräften kam es in der Menschenmenge zu zahlreichen Diebstählen und Sexualdelikten gegen Frauen, überwiegend von jungen Männern mit ausländischem Hintergrund. Die Nacht rund um Dom und Hauptbahnhof hatte bundesweit für Aufsehen und einen Untersuchungsausschuss im NRW-Landtag gesorgt.

Albers hatte gegen seine Versetzung am 12. Januar 2016 in den Ruhestand als politischer Beamte mit sofortiger Wirkung durch die Landesregierung geklagt. Das Verwaltungsgericht Köln wies diese am 12. Januar 2018 ab. Das OVG ließ Berufung gegen die Ablehnung im August 2020 zu. Wann genau die Richter in Münster verhandeln werden, ist derzeit noch offen.

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