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Nordrhein-Westfalen Ombudsleute für Streit um Gesundheit und Pflege bestimmt

Das Firmenschild vom Medizinischen Dienst. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

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Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Medizinischen Dienste in Nordrhein-Westfalen haben Ombudsleute eingesetzt, die Patienten und Mitarbeiter bei Konflikten rund um Gesundheits- und Pflegeleistungen unterstützen sollen. Für den Medizinischen Dienst Nordrhein übernehme der frühere Patientenbeauftragte der Landesregierung, Dirk Meyer, das Amt, teilte der Dienst am Donnerstag in Düsseldorf mit. In Westfalen-Lippe hatte der Medizinische Dienst schon vor einigen Wochen den Gesundheitspolitiker und langjährigen SPD-Landtagsabgeordneten Günter Garbrecht bestimmt.

Die medizinischen Dienste sind für Beratung und Begutachtung bei Krankheits- und Pflegefällen zuständig. Bei ihrer Tätigkeit gibt es immer wieder auch Konflikte - etwa, wenn Angehörige mit einer Einstufung in Pflegegrade nicht einverstanden sind. Bei den Entscheidungen über Leistungen der Pflege- und Krankenkassen geht es um viel Geld. Die Ombudsleute seien dabei nicht nur für Beschwerden von Versicherten sondern auch für Beeinflussungsversuche auf die Begutachtung zuständig, heißt es in einer Mitteilung des medizinischen Dienstes Westfalen-Lippe.

© dpa-infocom, dpa:210923-99-322972/2

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