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Nordrhein-Westfalen Organisierte Kriminalität: Mehr Verdächtige in NRW

Frontalansicht eines Einsatzfahrzeugs der Polizei. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

(Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild)

Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Bereich der Organisierten Kriminalität hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen mehr Verdächtige verfolgt und deutlich mehr Vermögen sichergestellt. Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten aktuellen Lagebild des Landeskriminalamts NRW zur Organisierten Kriminalität (OK) hervor.

Während die Zahl der Verdächtigen um neun Prozent auf 1335 anstieg, schnellte das abgeschöpfte Vermögen um zwei Drittel auf 36,2 Millionen Euro empor. Überproportional stieg die Zahl der deutschen Verdächtigen an - um 21 Prozent. Die Zahl der Verfahren, in denen ermittelt wurde, war mit 73 oder minus fünf Prozent dennoch leicht rückläufig.

Die meisten OK-Verfahren (38) entfielen auf den Bereich des Drogenhandels und -schmuggels. Bei sechs Ermittlungskomplexen seien die Verdächtigen Mitglieder einschlägiger Rockerclubs. Den wirtschaftlichen Schaden durch Organisierte Kriminalität schätzten die Ermittler auf 363 Millionen Euro. Berichtszeitraum des Lageberichts ist das Jahr 2019.

© dpa-infocom, dpa:210507-99-509604/2

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